Beschaeftigungsentwicklung

Wesentlichkeitsanalyse 2014 und Sustainability Roadmap 2020
Schritt 2: Ermittlung der Wesentlichkeit aus Stakeholder-Sicht

Zurück zur Übersicht

Wesentliche Aspekte in den Wertschöpfungsketten

Für die Ermittlung der Wesentlichkeit wurden den einzelnen Stationen der Wertschöpfungskette mögliche ökologische, soziale, ethische, regionale beziehungsweise volkswirtschaftliche Themen sowie Themen der Versorgungssicherheit zugeordnet. Deren Wesentlichkeit aus Sicht der Stakeholder wurde dann im Rahmen einer Umfrage ermittelt. Dabei wurde auch erhoben, wie stark das bereits bestehende Engagement von Wienerberger in den einzelnen Aspekten bisher wahrgenommen wurde.

Knapp 500 Stakeholder zur Befragung eingeladen, 80 % extern

Zur Teilnahme an der Befragung wurden insgesamt knapp 500 Stakeholder eingeladen – etwa 80 % davon waren Externe. Darunter befanden sich viele Kunden und Verarbeiter, wie Baustoffhändler, Bauunternehmer, Architekten und Landschaftsplaner, Immobilienentwickler und Endkunden, aber auch Lieferanten, Behördenvertreter sowie Akteure aus der Forschung und von Universitäten. Vertreter von Medien, Politik, Gewerkschaften, Shareholder und Analysten wurden ebenfalls einbezogen. Unter den knapp 100 internen Stakeholdern stellten die Vertreter aus dem Management die größte Gruppe dar, gefolgt von Vertretern aus Produktion, Betriebsrat, Vertrieb und Human Resources. Auch Mitarbeiter aus Controlling, Marketing, Kommunikation sowie Forschung und Entwicklung wurden kontaktiert.

Online-Umfrage mit ausgezeichneter Rücklaufquote

Die ausgewählten Stakeholder erhielten einen Online-Fragebogen, in dem sie die Wienerberger Nachhaltigkeitsthemen nach Wesentlichkeit und bestehendem Wienerberger Engagement bewerten sollten. Mit 232 Antworten lag die Rücklaufquote bei deutlich über 45 %, was einen ausgezeichneten Wert für eine derartige Umfrage darstellt.

Wienerberger aus Sicht der Stakeholder bereits bei vielen Themen engagiert

Bei der Auswertung wurden sowohl die Wesentlichkeit des Themas für Wienerberger, als auch die Wahrnehmung des bereits bestehenden Wienerberger Engagements für das spezifische Thema bewertet. Es zeigte sich, dass diese beiden Aspekte durchgehend sehr stark korrelierten. Das heißt: Nach Ansicht sowohl interner als auch externer Stakeholder hat Wienerberger bei Nachhaltigkeitsthemen, denen eine besondere Bedeutung beigemessen wurde, auch schon vermehrt Aktivitäten gesetzt und damit bereits in der Vergangenheit einen hohen Entwicklungsgrad gezeigt.

Wesentlichkeitsanalysen für alle produktgruppen-spezifischen Wertschöpfungsbereiche

Anhand der Rückmeldungen der Stakeholder wurden die wesentlichen Themen für die vier Business Units (Clay Building Materials Europe, Semmelrock, Steinzeug-Keramo und Pipelife) entlang ihrer jeweiligen Wertschöpfungskette ermittelt. Die Signifikanz (mittel bis hoch) einzelner Aspekte aus Sicht interner bzw. externer Stakeholder wurde jeweils in eine Matrix eingetragen. Die wesentlichen Themen in den vier verschiedenen Wertschöpfungsketten werden auf den folgenden Seiten beschrieben.

Dabei zeigte sich, dass von den Stakeholdern einzelne Aspekte über alle vier Business Units ähnlich hoch bewertet wurden. In der Lieferkette sind die Vermeidung von Gefahrstoffen und die langfristige Versorgungssicherheit mit Rohstoffen häufig als wesentlich genannt. Umweltschutz in der Produktion wird aus Sicht der Stakeholder maßgeblich von Energieeffizienz und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz und Abfallmanagement bestimmt. Bei den sozialen Aspekten in der Produktion sind insbesondere Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter sowie Unternehmensethik und Compliance in allen Business Units hoch bewertet. Die Nachhaltigkeit der Produkte wird in der gesamten Wienerberger Gruppe insbesondere von ihrer Langlebigkeit und Innovationskraft bestimmt.

Zurück zur Übersicht