UN Global Compact
Global Compact Prinzipien – Umweltschutz

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Prinzip 7, 8 und 9: Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz unterstützen, Initiativen ergreifen, um ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu erzeugen und die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien fördern.

Commitment

Unser Ziel ist es, die Auswirkung unserer Produktionsprozesse und unseres Rohstoffbezugs auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Abbaustätten, die größtmögliche Schonung aller Ressourcen sowie die Erhöhung des Anteils an Recyclingmaterialien sind zentrale Grundsätze unserer Produktion. Wir sind uns bewusst, dass industrielle Produktionsprozesse immer einen Eingriff in die Umwelt darstellen, daher streben wir eine Produktion im größtmöglichen Einklang mit der Umwelt an.

Fortschritt in 2014

Indikatoren für umweltfreundliche Technologien sind beispielsweise Kennzahlen zum spezifischen Energieverbrauch und zu spezifischen CO2-Emissionen. Wienerberger hat sich zum Ziel gesetzt, in der keramischen Produktion diese beiden Kenngrößen bis 2020 um jeweils 20 % bezogen auf 2010 zu senken. Gruppenweit hat Wienerberger den spezifischen Energieverbrauch im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4 %, im Vergleich zum Referenzjahr 2010 sogar um 11 % gesenkt. Beispielsweise hat CBME das Ziel zur Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs im Bereich der Hintermauerziegel bereits 2014 erreicht (-21%), im Dachziegel-Bereich sind wir auf gutem Weg (-6%), im Bereich der Vormauerziegeln haben wir eine Reduktion um 3 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Bei den spezifischen CO2-Emissionen konnten in 2014 für alle drei Produktgruppen Einsparungen zwischen 2 und 8% erreicht werden. Steinzeug-Keramo konnte den spezifischen Energieverbrauch 2014 um 1 % senken, während die spezifischen CO2-Emissionen aus dem Brennstoff gleich geblieben sind. Erfreulich ist auch die Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs von Semmelrock im Bereich der Betonflächenbefestigung mit einer Reduktion von 11 % im Vergleich zum Referenzjahr 2010 und 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Das gruppenweite Ziel, den Wasserverbrauch aus öffentlichen Netzen auf 40 % des Gesamtwasserverbrauchs zu reduzieren, konnte bereits 2013 vorzeitig erreicht werden, 2014 wurde die Reduktion weiter vorangetrieben. 2014 hat Pipelife, der Produktionsbereich mit dem höchsten spezifischen Wasserbedarf, für sich das neue Ziel definiert, den Wasserverbrauch aus öffentlichen Netzen auf 0,55 m³ pro produzierte Tonne zu reduzieren.

Zur Unterstützung des vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen beschäftigt Wienerberger sich seit Jahren freiwillig intensiv mit der Erstellung von Ökobilanzen und Umweltproduktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPDs) für die gesamte Produktpalette. Zudem sind alle keramischen Rohre und Formstücke von Steinzeug-Keramo erfolgreich nach dem Cradle to Cradle® Konzept zertifiziert.

Zu unseren Initiativen, größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu erzeugen, zählt insbesondere die Wienerberger Sustainable Building Academy (WISBA). Wienerberger hat dieses internationale Bildungsprogramm für Architektur- und Bauingenieurstudenten 2013 gestartet und in 2014 auf sechs Länder ausgeweitet, wodurch 24 Studierende aus Österreich, Belgien, Deutschland, Polen, Ungarn und der Schweiz teilnehmen konnten.

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