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UN Global Compact
Global Compact Prinzipien – Menschenrechte

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Prinzip 1 und 2: Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte innerhalb ihres Einflussbereichs unterstützen und achten und sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.

Commitment

Wienerberger garantiert den Schutz der grundlegenden Menschenrechte innerhalb ihres Einflussbereichs. Mit der Wienerberger Sozialcharta hat sich Wienerberger zur Einhaltung der geltenden Übereinkommen und Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO verpflichtet. Dazu gehört die Bereitstellung von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen. Die Sicherheit der Mitarbeiter hat bei Wienerberger höchste Priorität.

Fortschritt in 2014

Mit der gruppenweit gültigen Wienerberger Safety Initiative wurden bereits 2010 gezielt einheitliche Sicherheitsstandards implementiert, um die Häufigkeit und Schwere von Unfällen zu minimieren. Beispielsweise produzieren unsere amerikanischen Kollegen von General Shale in Georgia (der Division North America) schon seit zehn Jahren in Folge ohne Arbeitsunfall mit Ausfallstagen. Auch an zwei weiteren Produktionsstandorten von General Shale kam es schon seit mehr als fünf Jahren zu keinen Unfällen. Die Produktionsstandorte von Pipelife in Griechenland, Irland, Österreich, Polen, Russland und Schweden können ebenso auf null Unfälle im Berichtsjahr zurückblicken. 2014 wurde das Ziel „Null Unfälle” nun auch als gruppenweites Ziel in die Sustainability Roadmap aufgenommen. Zudem wurden die bestehenden Arbeitsschutzstandards für die gesamte Wienerberger Gruppe weiterentwickelt und die Aktivitäten im Rahmen der Safety Initiative ausgebaut. So wurden insbesondere Schulungen und Sicherheitstrainings verstärkt. Die Business Unit Clay Building Materials Europe (CBME) hat 2014 mit dem Safety Alert einen weiterentwickelten, standardisierten Prozess zum Umgang mit Arbeitsunfällen an allen CBME-Produktionsstandorten implementiert und hat zudem erstmals den Safety Award für herausragende Leistungen im Bereich Sicherheit vergeben. Pipelife setzt seit Jahren mit dem Programm STOP™ (Safety Training Observation Program) vor allem auf Unfallprävention. 2014 hat Pipelife zudem den Safety Call eingeführt und plant für das Jahr 2015 dessen Anwendung auf Basis der bisherigen Erfahrungen. Semmelrock arbeitet seit 2013 mit dem neuen Sicherheitsprogramm „Safety@Semmelrock“. Wesentlicher Bestandteil ist die Verwendung des sogenannten AIRS-Dokuments („Accident Investigation Report Semmelrock“), mit dem alle Unfälle bzw. Vorfälle zentral erfasst, analysiert und kommuniziert werden. Im Fokus steht dabei die Sensibilisierung der Mitarbeiter, indem die gesetzten Maßnahmen auch dokumentiert und kommuniziert werden, wie zum Beispiel beim Safety Day, der 2014 mit Werks- und Technikleitern durchgeführt wurde. In Polen wurde zudem mit Leitsätzen, Prämiensystem und Visualisierungen die sogenannte „Safety Culture“ implementiert. Steinzeug-Keramo konzentriert sich nach der Umsetzung von Anlagenoptimierungen auf Schulungen und Weiterbildungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gefahrenvermeidung mit gezielten Sicherheitsunterweisungen, die spezifisch für jeden Arbeitsplatz umgesetzt werden.

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Daher sorgt Wienerberger für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen an allen Standorten. 2014 sind die durchschnittlichen Krankenstandstage je Mitarbeiter erfreulicherweise in nahezu allen Geschäftssegmenten leicht zurückgegangen und wurden auf Gruppenebene (ohne die Division North America) von 9,7 auf 9,2 reduziert. Wienerberger arbeitet zudem daran, die Belastung ihrer Mitarbeiter mit potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen zu minimieren. In unserem Kerngeschäft, der keramischen Baustoffproduktion, steht insbesondere die Belastung der Beschäftigten mit Feinstaub im Fokus. Unser Ziel auf Gruppenebene, die Feinstaubmessungen auf mindestens 95 % aller keramischen Werke von Wienerberger bis 2020 auszuweiten, konnten wir bereits 2013 erreichen. 2014 konnte in der Business Unit CBME der Anteil an potenziell exponierten Mitarbeitern, die unter einer Staubexpositionsüberwachung stehen, auf 95,6 %, und der Anteil an potenziell exponierten Mitarbeitern, die Schulungen erhalten haben, auf 93,8 % gesteigert werden. Da der Tondachziegelhersteller Tondach Gleinstätten im Jahr 2014 von Wienerberger vollständig übernommen wurde, aber in den genannten Kennzahlen noch nicht enthalten ist, verfolgen wir dieses Ziel weiterhin. North America (ohne den Standort Pipelife) wird die Feinstaubmessungen bis 2015 auch auf seine nicht-keramischen Werke ausweiten. Zusätzlich erhalten alle Vollzeitbeschäftigten von North America 2015 eine Krankenversicherung, die zum Teil über das Bundesgesetz Affordable Care Act (ACA) hinausgeht. Wienerberger hat bereits begonnen, die Einhaltung der Prinzipien des Global Compact auch in der Lieferkette zu verfolgen und wird dieses Engagement ausbauen. Schon heute müssen etwa bei Pipelife Lieferanten den „Pipelife Supplier Code of Conduct“ einhalten (www.pipelife.com/media/com/about_pipelife/Supplier_Code_of_Conduct.pdf).

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